Freitag, 12. Januar 2007
Steuerberater - Der Beruf
Donnerstag, 11. Januar 2007
Goldene Steuerberater Regeln
1. Wo finde ich einen geeigneten Steuerberater?:
1.1 Freunde oder die Familie fragen ob Sie evtl. schon einen Steuerberaterbesitzen und ob dieser gut ist. Die wertende Meinung zählt hier Gold wert und bevorman sich durch Steuerberateradressen schlägt, ist dies die erste Anlaufstelle.
1.2 Die gelben Seiten durchblättern. Oftmals sind hier sehr viele und regional ansässige Steuerberater vertreten. Der erste Blickt entscheidet. Oftmals sieht man gleich welche Anzeigen professionel erstellt worden sind.
1.3 Online-Verzeichnisse durchsuchen.
1.4 Nach Steuerberatern googeln. Die besten Ergebnisse liefert eine Suche nach “Steuerberater Wohnort” und “Steuerberatung Wohnort” die besten Resultate.
2. Bei der Wahl des Steuerberaters beachten:
2.1 Fachlicher Schwerpunkt der Kanzlei. Als Gewerbetreibender sollte man logischerweise einen Steuerberater mit gewerblichem Schwerpunkt auswählen. Kanzleien mit überwiegend privaten Mandaten sind da eher suboptimal.
2.2 Größe der Kanzlei. Wenn man als Existenzgründer bei einer großen Steuerberatungsgesellschaft vorstellig wird ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Mandat abgelehnt wird. Oder man wird akzeptiert und “läuft mit” - die großen Konzerne sind als Kunden nämlich der Hauptfokus. Deswegen lieber kleinerer Steuerberater mit individueller Betreuung.
2.3 Preise der Kanzlei. Wie in allen anderen Branchen gibt es auch bei den Steuerberatern große Preisunterschiede. Leistungen wie Lohnbuchführung unterliegen jedoch einem gesetzlich festgelegten Höchstsatz. Bei betriebswirtschaftlichen Beratungen oder der klassischen Steuerberatung bestehen jedoch große Unterschiede - also vorher gezielt nach Stundensätzen fragen.
Die ICH-AG
Alternativen zu der ICH-AG sind sogenannte Überbrückungsgelder, die die Sicherung des Lebensunterhalts unterstützen soll. Dieses kann als Überbrückung für einige Monate gezahlt werden und dient damit als Hilfe auch nach der Existenzgründung Ansprüche zu bekommen.
Auch Versicherungen sollten für den Existenzgründer gut durchdacht werden. Der Beitragssatz liegt bei ca. 330,-EUR bis 560,-EUR monatlicher Belastungen. Demzufolge sind die Zuschüsse der Arbeitsagentur eher eine Absicherung der Sozialversicherungen.
Wer eine Ich-AG betreiben möchte, unterliegt solange der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung, wie er den Existenzgründungszuschuss bezieht. Entfällt die Tätigkeit, die Selbständigkeit wird aufgegeben oder kein Weiterbewilligungsantrag bei dem Arbeitsamt gestellt, endet die Rentenversicherungspflicht. Die höher der Krankenkassenversicherung richtet sich nach der Bezugsgröße. Ein Beispiel: [(2.030 EUR / 60) * 30] * 13,8% = 140,07 EUR Die Mindestbemessungsgrundlage liegt bei 1207,50 Euro im Monat. Weitere Versicherungen können abgeschlossen werden und sind in vielen Fällen auch dringend ratsam.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Anschaffung eines Steuerberaters. Oftmals wird dieser Punkt nicht beachtet oder vernachlässigt. Bevor sich ein Existenzgründer in die Selbständigkeit wagt, sollten viele Dinge beachten werden. Ein genauer Businessplan hilft oftmals kleine aber doch sehr wichtige Fehler zu vermeiden.