Freitag, 12. Januar 2007

Steuerberater - Der Beruf

Steuerberater haben eine Vielzahl von Aufgaben. Das breit gefächerte Leistungsangebot beginnt mit der Hauptaufgabe, und lässt zudem eine Menge von Spezialisierungen zu. Der Steuerberater Er unterstützt den Steuerbürger bei der Erstellung seiner persönlichen Steuererklärung, unter Berücksichtigung aller Möglichkeiten Steuern einzusparen. Ebenfalls ist es ihm auch möglich die komplette Steuererklärung sowie den Jahresabschluss mit Hilfe aller geforderten Informationen. Zu seinen weiteren Aufgaben gehört die Vertretung des Klienten beim Finanzgericht, wie auch bei Außenprüfungen, Steuerstrafsachen und Bußgeldverfahren. Ein Steuerberater kann auch bei der Steuergestaltung Hilfe leisten. Er kann in folgenden Bereichen Punkten unterstützend eingreifen. Zunächst bei der richtigen Wahl der Unternehmensform, sowie bei Personal oder Investitionsentscheidungen ist sein Einsatz möglich. Helfen kann er auch bei Fragen der Unternehmensnachfolge sowie –sicherung, wie auch bei Vermögensanlegestrategien im privaten Bereich. Eine weitere Möglichkeit ist die Beratung in betriebswirtschaftlichen Fragen, wobei alle steuerlichen Aspekte berücksichtigt werden. Hinzu kommt nun noch eine der wichtigsten Funktionen eines Steuerberaters, er agiert als Treuhändler, bei Bestellung zum Vermögensverwalter, Nachlasspfleger, Pfleger, Vormund, Insolvenzverwalter, Liquidator, Nachlassverwalter. Ebenso kann ein Steuerberater von Gerichten als neutraler Analist zur Beurteilung komplexer wirtschaftlicher Systeme. Aber ein Steuerberater agiert nicht nur bei freiwilligen Prüfungen. Er wird auch bei unfreiwilligen Zwangsprüfungen eingesetzt. Bei diesen gesetzlichen Prüfungen werden Immobilien- und Darlehensmakler überprüft.

Donnerstag, 11. Januar 2007

Goldene Steuerberater Regeln

1. Wo finde ich einen geeigneten Steuerberater?:
1.1 Freunde oder die Familie fragen ob Sie evtl. schon einen Steuerberaterbesitzen und ob dieser gut ist. Die wertende Meinung zählt hier Gold wert und bevorman sich durch Steuerberateradressen schlägt, ist dies die erste Anlaufstelle
.

1.2 Die gelben Seiten durchblättern. Oftmals sind hier sehr viele und regional ansässige Steuerberater vertreten. Der erste Blickt entscheidet. Oftmals sieht man gleich welche Anzeigen professionel erstellt worden sind.

1.3 Online-Verzeichnisse durchsuchen.

1.4 Nach Steuerberatern googeln. Die besten Ergebnisse liefert eine Suche nach “Steuerberater Wohnort” und “Steuerberatung Wohnort” die besten Resultate.

2. Bei der Wahl des Steuerberaters beachten:

2.1 Fachlicher Schwerpunkt der Kanzlei. Als Gewerbetreibender sollte man logischerweise einen Steuerberater mit gewerblichem Schwerpunkt auswählen. Kanzleien mit überwiegend privaten Mandaten sind da eher suboptimal.

2.2 Größe der Kanzlei. Wenn man als Existenzgründer bei einer großen Steuerberatungsgesellschaft vorstellig wird ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Mandat abgelehnt wird. Oder man wird akzeptiert und “läuft mit” - die großen Konzerne sind als Kunden nämlich der Hauptfokus. Deswegen lieber kleinerer Steuerberater mit individueller Betreuung.

2.3 Preise der Kanzlei. Wie in allen anderen Branchen gibt es auch bei den Steuerberatern große Preisunterschiede. Leistungen wie Lohnbuchführung unterliegen jedoch einem gesetzlich festgelegten Höchstsatz. Bei betriebswirtschaftlichen Beratungen oder der klassischen Steuerberatung bestehen jedoch große Unterschiede - also vorher gezielt nach Stundensätzen fragen.

Die ICH-AG

Das Ziel der Ich-AG war es, kostengünstige Dienstleister zu schaffen und Arbeitslosen einen Einstieg in die Selbständigkeit zu fordern. Mit dem Existenzgründerzuschuss stehen Gründer und Gründerinnen alle Türen offen. Die Selbständigkeit ist somit für jeden erreichbar und die ersten Jahre werden vom Staat gefördert. Der Existenzgründerzuschuss ist eine Starthilfe und soll es dem Unternehmer den Start in die Selbständigkeit erleichtern.
Alternativen zu der ICH-AG sind sogenannte Überbrückungsgelder, die die Sicherung des Lebensunterhalts unterstützen soll. Dieses kann als Überbrückung für einige Monate gezahlt werden und dient damit als Hilfe auch nach der Existenzgründung Ansprüche zu bekommen.

Auch Versicherungen sollten für den Existenzgründer gut durchdacht werden. Der Beitragssatz liegt bei ca. 330,-EUR bis 560,-EUR monatlicher Belastungen. Demzufolge sind die Zuschüsse der Arbeitsagentur eher eine Absicherung der Sozialversicherungen.

Wer eine Ich-AG betreiben möchte, unterliegt solange der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung, wie er den Existenzgründungszuschuss bezieht. Entfällt die Tätigkeit, die Selbständigkeit wird aufgegeben oder kein Weiterbewilligungsantrag bei dem Arbeitsamt gestellt, endet die Rentenversicherungspflicht. Die höher der Krankenkassenversicherung richtet sich nach der Bezugsgröße. Ein Beispiel: [(2.030 EUR / 60) * 30] * 13,8% = 140,07 EUR Die Mindestbemessungsgrundlage liegt bei 1207,50 Euro im Monat. Weitere Versicherungen können abgeschlossen werden und sind in vielen Fällen auch dringend ratsam.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Anschaffung eines Steuerberaters. Oftmals wird dieser Punkt nicht beachtet oder vernachlässigt. Bevor sich ein Existenzgründer in die Selbständigkeit wagt, sollten viele Dinge beachten werden. Ein genauer Businessplan hilft oftmals kleine aber doch sehr wichtige Fehler zu vermeiden.